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Jeder Erkundungspfad besitzt neben einem KennenLernenUmwelt - Standort mindestens einen besonderen Ort in der Landschaft. Diese Orte werden Observatorien genannt. Die Observatorien dienen der Naturbeobachtung und Naturerfahrung. Sie liegen immer an Verknüpfungspunkten der Erkundungspfade mit der Auen- und Gewässerlandschaft. Ihre Ausstattung soll landschaftlich angepasst und zurückhaltend sein.

Drei Elemente bestimmen das Erscheinungsbild der Observatorien:

Erstens ein markanter vorhandener Solitärbaum. Es ist vielleicht das älteste Bild von Schule, bei dem ein Lehrer unter einem Baum seine Schüler versammelt, um Ihnen von der Welt zu erzählen. Diese Bäume und Orte sollen von den Beteiligten gemeinsam gesucht und ausgewählt werden.

Um den Baum herum wird als zweites Element eine 8 x 7 m große Rasenfläche angelegt. Diese Fläche sollte durch eine regelmäßige Mahd vom Aufwuchs höherer Stauden und Gehölze in der Landschaft freigehalten werden. Somit entsteht auf einfache Weise ein wahrnehmbarer Raum in der Landschaft.

Als drittes Element werden um den Solitärbaum herum auf der Wiese in regelmäßigen Reihen Eichenstämme als Sitzbänke angeordnet. Aus dem Kontrast der landschaftlichen Materialien und der regelmäßigen, geometrischen Anordnung entsteht ein einfaches, aber gut wiedererkennbares Klassenzimmer in der Landschaft, das gleichzeitig zum Sinnbild der Gesamtperspektive wird. Jedes Observatorium bezieht sich auf das Thema des Erkundungspfades für das es vor Ort Materialien gibt, mit denen Kinder und Jugendliche selbständig und aktiv sein können.



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