Aber nehmen Sie dies noch richtig wahr?
KLU möchte ein neues Bewusstsein schaffen für die Kulturlandschaft, ihre Geschichte und Besonderheiten. Ein Baustein des Projektes ist deshalb die Entwicklung von "Routen – rund um die Lernorte". Es handelt sich um vier Fußgängerrundrouten, die von den Bildungswerkstätten ausgehend die Kulturlandschaft erschließen und erklären sollen. Auf diese Weise kann eine Verknüpfung der Handlungsfelder Bildung und Kulturlandschaft gelingen.
Offen stehen diese Routen allen Bewohnern und Besuchern der Region. Doch besonders bei den jüngsten Bewohnern des KLU-Raumes soll es gelingen, frühzeitig Identität zu pflanzen und Wissen über den Kulturlandschaftsraum zu vermitteln.
Die Idee, Lebensräume für Tiere und Pflanzen wiederherzustellen und zu sichern, steht im Mittelpunkt des Projektbausteins "interkommunales Ökokonto".
Zur Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft durch die Bauleitplanung oder andere Vorhaben lassen das Baurecht und das Landschaftsrecht eine zeitliche und räumliche Entkoppelung von Eingriffen und Kompensationsmaßnahmen zu. Zeitlich vor dem Eingriff durchgeführte Maßnahmen können dabei für spätere Eingriffe als Kompensation angerechnet werden.
Die geplante Bündelung von Maßnahmen der vier KLU-Städte, des Aggerverbandes und Dritter stellt gegenüber der Umsetzung isolierter Einzelmaßnahmen eine Effektivitätssteigerung dar und zielt langfristig auf die Vernetzung der prägenden Elemente der Gewässer und ihrer Auen ab.
Als wichtiger Kooperationspartner übernimmt der Aggerverband die Verwaltung des gemeinsamen Ökokontos.
Kompensation Blau – Gewässerentwicklung durch Ökokonto und Ersatzgeld -
